Begriff

Wirtschaftswald ist Wald, der gepflegt, genutzt und langfristig entwickelt werden kann.

Zu einer bewirtschafteten Waldliegenschaft gehören der Baumbestand, der Boden und die Erschließung durch Wege.

Was dazu gehört

Zu Wirtschaftswald zählen Waldflächen, die forstlich genutzt oder entwickelt werden. Dazu gehören Jungbestand, Stangenholz, Altholz, Mischwald, Nadelholzbestände, Laubholzbestände, Forstwege, Bringungsmöglichkeiten und klare Eigentumsverhältnisse.

Was den Wert beeinflusst

Wert entsteht nicht nur aus Hektar. Relevant sind Baumarten, Altersstruktur, Holzvorrat, Qualität, Gelände, Zufahrt, Bringung, Grenzen, Rechte, Lasten, Pflegezustand, regionale Nachfrage und der Aufwand, der in den kommenden Jahren realistisch anfällt.

Aufgaben bei der Bewirtschaftung

Wald braucht Entscheidungen: Durchforstung, Wegerhaltung, Schadholz, Aufforstung, Mischwaldaufbau, Versicherung, Jagd, Nachbarschaft, Sicherheit und Dokumentation. Wer diese Aufgaben nicht mehr übernehmen möchte, kann Verkauf oder Teilverkauf prüfen.

Wie man Wirtschaftswald betrachtet

Der aktuelle Bestand, die weitere Bewirtschaftung und Ihr persönliches Vorhaben gehören zusammen. Sie können einzelne Waldstücke verkaufen, den gesamten Besitz anbieten oder einen Wald zur eigenen Bewirtschaftung suchen.