Was dazu gehört
Zu Wirtschaftswald zählen Waldflächen, die forstlich genutzt oder entwickelt werden. Dazu gehören Jungbestand, Stangenholz, Altholz, Mischwald, Nadelholzbestände, Laubholzbestände, Forstwege, Bringungsmöglichkeiten und klare Eigentumsverhältnisse.
Was den Wert beeinflusst
Wert entsteht nicht nur aus Hektar. Relevant sind Baumarten, Altersstruktur, Holzvorrat, Qualität, Gelände, Zufahrt, Bringung, Grenzen, Rechte, Lasten, Pflegezustand, regionale Nachfrage und der Aufwand, der in den kommenden Jahren realistisch anfällt.
Was Eigentümer oft unterschätzen
Wald braucht Entscheidungen: Durchforstung, Wegerhaltung, Schadholz, Aufforstung, Mischwaldaufbau, Versicherung, Jagd, Nachbarschaft, Sicherheit und Dokumentation. Wer diese Aufgaben nicht mehr übernehmen möchte, kann Verkauf oder Teilverkauf prüfen.
Wie man Wirtschaftswald betrachtet
Eine gute Betrachtung verbindet drei Ebenen: den aktuellen Bestand, die mittelfristige Entwicklung und das persönliche Ziel des Eigentümers. Erst dann lässt sich sagen, ob Behalten, Bewirtschaften, Verpachten, Teilverkauf oder Verkauf sinnvoll ist.